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Neuer Monat – Neues Lied „Wir ziehen durch die Tore der Stadt“

Gott loben und Seiner gedenken mit neuen Liedern:
Unser neues Lieder für den Advent GL 225 „Wir ziehen vor die Tore der Stadt“

Der Advent ist für uns eine Zeit der Besinnung, in der wir uns vielleicht eher zurückziehen möchten und unser gemütliches Zuhause, das mit Kerzen schön dekoriert ist, an den kalten Tagen weniger verlassen wollen. Advent heißt Ankunft, wir erwarten die Geburt, die Ankunft Jesu an Weihnachten. Die Ankunft still zurückgezogen daheim erwarten? Das Lied beschreibt das Gegenteil. „Wir ziehen vor die Tore Stadt.“ Wir begeben uns voll Vorfreude hinaus in das kalte ungemütliche Wetter, laut singend, die Blicke erhebend, sogar die „Schwachen und Matten“ (1.Strophe). In der zweiten Strophe werden wir erinnert, dass Jesus auch ungewöhnliche und ungemütliche Wege gegangen ist. Auch wir werden als Christ aufgefordert uns den ungemütlichen Dingen der rewWelt zu stellen.
In der dritten Strophe werden wir förmlich dazu aufgefordert unser wohliges Heim zu verlassen: „Er ruft uns vor die Tore der Welt“. Draußen in der Welt passiert so vieles, das wir daheim, wenn wir uns abschotten gar nicht wirklich mit erleben können. Wir werden aufgerufen, unseren Horizont zu erweitern, uns zu öffnen und hinaus zu gehen, die Welt zu entdecken, sogar für andere Menschen einzustehen.
Auffällig bei diesem Lied ist der Bezug zu Palmsonntag und dem Einzug in Jerusalem, dieses Lied ist aber nicht das einzige Adventslied, was diese Thematik aufgreift, auch bei dem allseits bekannten Adventslied „Macht hoch die Tür“ stoßen wir auf den Einzug Jerusalems.
Text und Melodie des Liedes sind noch relativ jung, beides entstand 1971. Die Musik von dem Berliner Kirchenmusiker Manfred Schlenker aus Berlin und der Text von Gottfried Schiller.