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Interreligiöses Gebet am 14. Mai

Liebe Gemeindemitglieder!

Eine interreligiöse Gruppe ruft den Donnerstag, 14. Mai, als Tag zum “Fasten, für Werke der Barmherzigkeit, Gebete, und zum flehenden Bittgebet zum Wohl der gesamten Menschheit” aus. Papst Franziskus unterstützt diesen Aufruf. Ein kleines Video von ihm kann nachfolgend angeklickt werden:

https://youtu.be/R-lNE7_ExWQ

In einem Kommuniqué, in dem der Aufruf ins Leben gerufen wurde, ruft die Gruppe „alle religiösen Führer und Völker auf der ganzen Welt auf, auf diesen Aufruf an die Menschheit zu reagieren und gemeinsam den Allmächtigen Gott zu bitten, die ganze Welt zu schützen, uns bei der Überwindung dieser Pandemie zu helfen, Sicherheit und Stabilität wiederherzustellen, Gesundheit und Wohlstand, damit unsere Welt nach dem Ende dieser Pandemie ein besserer Ort für Menschlichkeit und Brüderlichkeit wird als je zuvor.“

Mehr Details darüber über den nachfolgenden Link:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=15&v=l6ELCX-MTaQ&feature=emb_logo

Hier eine Möglichkeit, wie Ihr persönliches Gebet sein könnte:

Eröffnung Kreuzzeichen, dazu gesprochen: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“

Sammlung – zur Ruhe kommen

In den Fürbitten tragen wir unsere Anliegen vor Gott. Dies kann in freier Form geschehen, oder auch einem bestimmten Ablauf folgen, zum Beispiel dem Folgenden. Es bietet sich an, bei jeder Bitte einen Moment in Stille zu verweilen und zu beten. Persönliche Bitten können hinzugefügt werden.

„Guter Gott!
Wir durchleben außergewöhnliche Zeiten. Ein Virus hält die ganze Welt im Griff, Menschen leiden – manche krank, manche bis an ihre Grenzen strapaziert, manche allein und einsam. Du hast uns die Zusage gegeben, auch in den schwersten Zeiten bei uns zu sein. Du bist uns nahe, wenn wir die Nähe zu allen anderen meiden müssen. Wir kommen heute – Gläubige
aller Religionen, weltweit, getrennt und doch gemeinsam – zu dir, vertrauen dir unsere Sorgen an und bitten dich:

Für alle, die das Virus getroffen hat – für die Erkrankten; für diejenigen, die besonders gefährdet sind; für die Verstorbenen und ihre Angehörigen –

Für alle, die gegen das Virus kämpfen – für Ärztinnen und Ärzte; für Pflegepersonal in Kliniken und anderswo; für die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft; für alle, die sich einschränken und hingeben zum Wohl aller –

Für alle, die die Pandemie aus der Bahn geworfen hat – für Menschen, die um ihren Lebensunterhalt fürchten müssen; für Familien, die zu viel Zeit miteinander überfordert; für alle Einsamen; für die Vergessenen, an die niemand denkt –

Für alle, die unsere Gesellschaft am Laufen halten – für die Mitarbeitenden in Supermärkten, Bus- und Bahn, Paketdiensten und anderswo; für Seelsorgerinnen und Seelsorger und alle in der Unterhaltungsbranche, die kreative Lösungen finden, um bei den Menschen zu sein –

Für alle, die daran arbeiten, dass die Welt wieder zu einem Normalzustand zurückfindet – für die Virologen und Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft; vor allem aber für die Forscherinnen und Forscher, die an Heil und Impfmitteln forschen –

Für alle Menschen, deren Probleme und Leiden in Zeiten der Pandemie vergessen werden und für uns selbst –

Schenke allen die Zuversicht deiner Gegenwart, stärke sie in schweren Stunden und führe sie durch die Krise. Zu dir kommen wir voll Vertrauen, dich bitten wir, dich preisen wir in Ewigkeit. Amen.“

Vater Unser

Das Gebet kann einfach mit einem Kreuzzeichen enden, oder mit einem Segensgebet:

„Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen
Leben. Amen.“